Bundes-Personalvertretungswahlen 2009

... und wir bewegen sie doch, die GÖD!

Betriebsratswahlen der „Ausgegliederten“ und AK-Wahlen sind vorbei, sie haben leichte Zugewinne für die UGöd gebracht – Ende November wird die Personalvertretung gewählt. Den Terminkalender findet ihr hier.

Wir wollen nicht nur an den bereits „traditionellen“ Dienststellen und Ressorts kandidieren – wir wollen KollegInnen ermutigen und unterstützen, dass es im Herbst 2009 neue Kandidaturen gibt, parteiunabhängig, den KollegInnen verpflichtet und in klarer Abgrenzung vom jeweiligen Vorgesetzten bzw. Dienstgeber.
Wer Gespräche, Information, Beratung fürs Kandidieren sucht – bitte um ein kurzes Mail an:
office@ugoed-org
Reinhart Sellner, Vorsitzender UGÖD, reinhart.sellner@blackbox.net
Thomas Vanorek, thomas.vanorek@meduniwien.ac.at , 0664/8001636311.

Ansprechpartner in den Bundesländern:

OÖ und Salzburg: Josef Gary Fuchsbauer, OeLI-UG-Bundeskoordinator, fuchsbauer@oeli-ug.at, 0680 2124358

Tirol und VB: Christian Schwaiger, c.schwaiger@schule.at, 0650 377 93 60

Stmk: Dieter Kaltenbeck, dieter.kaltenbeck@ugoed.info, 0664 370 93 93

Einen Neuzugang können wir bereits vermelden: Im Bereich Landesverteidigung hat sich eine Liste GIB-UG konstituiert, Grüne im Bundesheer/Unabhängige GewerkschafterInnen.

Solidarisieren – Kandidieren, unter dieses Motto haben wir UGöD-lerInnen unseren Maiaufruf gestellt. Solidarität des ÖGB mit dem öffentlichen Dienst und Solidarität aller GÖD-Teilgewerkschaften mit den LehrerInnen hat im Arbeitskampf der LehrerInnen gegen eine 10% Arbeitszeiterhöhung zu einem beachtlichen Teilerfolg geführt: Die Bundesregierung musste das Unterrichtsbudget um 240 Mio aufstocken, um eine Großdemo und die Ausweitung des Konfliktes auf andere Ressorts zu verhindern. Das im Gegenzug eingehandelte „LehrerInnenopfer“ von 180 Mio (Zulagenstreichungen bzw. Kürzungen, Verschlechterung bei den Überstunden u.a., aber auch eine positive Altersteilzeitregelung und ein Zeitkonto zum Ansparen von Überstunden für Sabattical oder Frühpension) führte zum Verzicht auf die Arbeitszeiterhöhung, brachte aber empfindliche Einkommensverluste mit sich.

Für die Betriebsratsarbeit, Arbeiterkammervertretung und PV an den Dienststellen und in Zentralausschüssen oder Fachausschüssen gilt für die Unabhängigen GewerkschafterInnen, dass der solidarische Blick über den unmittelbaren Aufgabenbereich hinaus, dass solidarische Zusammenarbeit die konkrete Arbeit an der Dienststelle stärkt, Sinn stiftet und nicht – wie uns „StandespolitikerInnen“ in der GÖD erklären wollen – unnötig Zeit kostet.

Wahlkalender