UG-Konferenzen 2022

 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir unsere UG-Konferenz leider schon mehrmals verschieben. Trotzdem wagen wir einen neuen Anlauf!


1. UG-Konferenz statutarischer Teil (digital):

Dienstag 15.2.2022 von 17:00 bis 20:00

Tagesordnungspunkte:

  • Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung zum Beschluss einer neuen Wortbildmarke
  • Zwischenberichte der KOA Arbeitsgruppen
  • Ausblick auf den Statutenreformprozess
  • sonstige Anträge an die UG-Generalversammlung sind in schriftlicher Form bis 1.2.2022 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. zu stellen.

Bitte um Anmeldung bei der zuständigen Säule der Unabhängigen GewerkschafterInnen.

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Es reicht! Die Situation im Pflegebereich ist schädlich für alle Beteiligten

Die Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) fordert die politisch Verantwortlichen zum sofortigen Handeln auf.

Mängel sind längst allen bekannt

„Schlagzeilen zum Thema Pflege häufen sich zusehends. Überlastung des Personals, immer mehr Menschen die diesen Beruf, obwohl sie ihn eigentlich gerne ausüben, wieder verlassen, Menschen die nicht ausreichend qualifiziert sind, um den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein und vieles mehr, sind Meldungen, die uns täglich begegnen. Daneben wissen wir, dass die demographische Entwicklung jetzt schon ein Mehr an Pflege notwendig macht. Hinzu kommt, dass das Modell der Angehörigenpflege nicht zukunftstauglich ist,“ meldet sich die interdisziplinäre Arbeitsgruppe Gesundheit, Soziales, Pflege der Unabhängigen GewerkschafterInnen zu Wort, die von Christine Petioky und Christian Husch koordiniert wird und in der Betriebsrät*innen und Personalvertreter*innen aus den betroffenen Fachbereichen zusammenarbeiten, und setzt noch nach: „Es reicht! Was es braucht, ist klar, was fehlt ist die politische Umsetzung. Die muss sofort beginnen!“

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Equal Pay Day 2021 - Was hindert uns daran, Arbeit endlich fair zu entlohnen?

Unabhängige GewerkschafterInnen fordern von den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft einen
neuen Blick auf die Bewertung von Arbeit.

Kein Grund zur Freude

„Wenn man sich die Zahlen zum Equal Pay Day 2021 ansieht, könnte man sich fast zu früh freuen“,
meint Marion Polaschek, Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB, „immerhin
verkürzt sich die Zeit, in der Frauen gratis erwerbsarbeiten im Vergleich zu den Vorjahren. Allerdings
ist die Freude getrübt – denn das geschieht nur sehr langsam und jeder Tag unfairer Bewertung von
Arbeit ist ohnehin einer zu viel.“
Der Equal Pay Day wird anhand von durchschnittlichen Jahres-Bruttobezügen der
Arbeitnehmer*innen mit ganzjährigen Bezügen und Vollzeitbeschäftigung berechnet [1]. Das heißt,
die üblichen Erklärmodelle, warum Frauenlöhne geringer ausfallen, wie Teilzeit oder fallweise
Beschäftigung, ziehen bei diesem Vergleich nicht. Es ist offenbar allein schon die Tatsache, dass es
sich um Frauenarbeit handelt.
Grund genug, einfach weniger dafür zu bekommen.

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Unabhängige GewerkschafterInnen zur Steuerreform: Too little – Too late: das Klima verhandelt nicht

An die österreichische Bundesregierung: Listen to the science

„Der erste weltweite Klimagipfel liegt mehr als 40 Jahre zurück und seit damals ist für alle klar, die es wissen wollen: die Folgen der Industrialisierung und des ungebremsten Wachstums werden irreversible, weltweite und vor allem unabschätzbare Folgen haben“, meint Marion Polaschek, Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB. „Die Reaktion der politisch Verantwortlichen seither lässt sich kurz zusammenfassen: verhandeln wir einmal – konkret werden können wir immer noch. Wenn ich die ökologischen Ziele der Steuerreform lese, kann ich nicht glauben, dass den Verantwortlichen klar ist, worauf wir seit langem nachgewiesenermaßen zusteuern – ja, worin wir uns bereits seit langem befinden.“

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Unabhängige GewerkschafterInnen: Komm mit uns zum Klimastreik am 24. September 2021!

Wir Unabhängigen GewerkschafterInnen sehen Klimaschutz als eine der wesentlichen Aufgaben der Gewerkschaften und der Politik heute. Gemeinsam mit vielen Menschen in Europa und auf der ganzen Welt fordern wir die einzig realistische Antwort auf die drohende Klimakatastrophe: eine mutige, soziale Umweltschutzpolitik in Übereinstimmung mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens und globale Klimagerechtigkeit!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Komm mit uns zum Klimastreik am 24. September 2021!
 
UG & AUGE/UG Treffpunkt - Klimastreik in Wien
  • Freitag 24. September - 11:45 Uhr
  • Tegetthoff Denkmal beim Praterstern/Wien, dann gehen wir vor zur Prater Hauptallee (beim Planetarium)
  • Ansprechpersonen vor Ort: Renate Vodnek und Raphael Haag

Wir sehen uns vor Ort! :)
Deine Unabhängigen GewerkschafterInnen

 

Verschoben! UG – Konferenz 2021 der dritte Teil: Klimapolitik und gerechter Strukturwandel

 

Aufgrund der aktuellen Coronasituation müssen wie die Veranstaltung leider ein weiteres Mal verschieben.


Leicht macht uns die Pandemie das Planen nicht – aber wir sind zuversichtlich und wollen die Konferenz

am 26. und 27. November 2021, in Salzburg in Präsenz (3G-Regel) abhalten.

Am Freitag, den 26.11. sind statutarische Notwendigkeiten zu diskutieren und beschließen. Den Abend wollen wir mit einer angemessenen Abschiedsfeier für und mit Klaudia verbringen und freuen uns auf viele persönliche Wiedersehen.

Der Samstag, der 27.11. gehört unserem Themenschwerpunkt: Klimapolitik und gerechter Strukturwandel.

Wir beginnen mit zwei Expertinnenvorträge, um uns die notwendigen Hintergrundinformationen zu liefern und unsere drängendsten Fragen zu beantworten.

  1. Wirtschaftspolitische Zusammenhängen des Strukturwandels. Für dieses Thema konnten wir bereits Melanie Pichler, Universitätsassistentin für soziale Ökologie der Universität für Bodenkultur, gewinnen. Leser*innen des A&W Blogs ist sie durch ihren gemeinsamen Beitrag mit Dominik Wiederhöfer „Grünes Wachstum reicht für Klimaziele nicht aus. Anderes Wirtschaften und Arbeiten ist nötig“ bekannt.
  2. Naturwissenschaftliche Zusammenhänge und mögliche Wege aus der Klimakrise. Dazu wird Katharina Rogenhofer in ihrem Vortrag. “Ändert sich nichts, ändert sich alles: Klimapolitik, demokratische Beteiligung und mögliche Wege aus der Klimakrise” sprechen. Sie studierte Zoologie in Wien und Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement in Oxford, war Mitbegründerin von Fridays for Future in Österreich, leitete das Klimavolksbegehren und ist die Autorin von „Ändert sich nichts, ändert sich alles“.

Anschließend erarbeiten wir in Workshops, wie wir in unseren Funktionen und Einflussbereichen mit diesen Herausforderungen umgehen können: Was können/müssen gewerkschaftliche Antworten, Aktionen, Anträge etc. auf den notwendigen Wandel sein? Wo können wir ansetzen? Wie und womit erreichen wir unsere Kolleg*innen in den Betrieben? Etc.

Dabei wird sich auch unsere im Koordinationsausschuss neu gegründete Arbeitsgruppe „Strukturwandel“ vorstellen. Die Arbeitsgruppe wird die Workshops mitgestalten und soll für uns auch zukünftig Anlaufstelle für dieses wichtige Thema sein.

An einer genauen Tagesordnung mit allen Details wird laufend gearbeitet. Teilnehmer*innen bekommen sie zeitgerecht zugesandt.

Bei Interesse für die UG – Konferenz melde dich bitte bei deiner UG-Säule an.

Menschenrechte sind nicht verhandelbar!

Unabhängige GewerkschafterInnen und AUGE/UG fordern sofortiges Handeln der Politik! Solidarität mit den Menschen in Afghanistan!

„Worauf wird gewartet? Wir lassen derzeit Menschen bewusst im Stich, die sich unter permanentem Risiko für Leib, Leben und Gesundheit für die Menschenrechte in den letzten Jahren in Afghanistan eingesetzt haben. Da ist es wohl nicht zu viel verlangt, alles nur erdenklich mögliche zu tun, um hier viele Leben und damit auch universelle Werte zu retten, auf die wir uns so gern berufen“, sagt Marion Polaschek, Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB. Auch Interessensvertretungen, wie etwa Gewerkschaften und Arbeiterkammer dürfen nicht schweigen! Es geht um nichts weniger als um internationale Solidarität und die praktische Anwendung von Menschenrechten. Rechte von deren Einhaltung gerade wir, gewerkschaftlich engagierte Menschen profitieren, weil sie das Fundament sind, auf dem wir unsere Arbeit verrichten.

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Die Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern sofortiges Handeln für sichere Schulen im Herbst!

Es ist dringend geboten, Rahmenbedingungen für den Schulalltag im Herbst zu präsentieren. Vielfältige Konzepte liegen am Tisch und warten auf ihre Umsetzun

Die abwartende Haltung des Bildungsministeriums ist unverständlich und wird uns mitten in die vierte Welle führen. „Dass geschlossene Schulen und elementarpädagogische Einrichtungen Eltern, und vor allem Frauen, vor schier unbewältigbare organisatorische und psychische Belastungen stellen, wissen wir aus den letzten Lock-Downs nur allzu gut. Und Studien, wie sie etwa auch die Arbeiterkammer veröffentlicht hat, haben gezeigt, dass Home Office hier keine Dauerlösung sein kann“, meint Marion Polaschek, Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschafter*innen im ÖGB und unabhängige Arbeiterkammerrätin für Wien.

 

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Die drittgrößte Fraktion im ÖGB hat gewählt: Marion Polaschek wird neue Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG)

Ein gutes Leben mit fairen Bedingungen für alle in einer intakten Umwelt ist das Ziel

Die Unabhängigen Gewerkschafter:innen haben am Samstag, 13. Juni, auf ihrer Bundeskonferenz Marion Polaschek zur neuen geschäftsführenden Vorsitzenden des UG Vorstandes gewählt. Marion Polaschek übernimmt diese Funktion für die drittgrößte Fraktion im ÖGB von Vera Koller, die allerdings dem Vorstand weiterhin mit ihrem Know How zur Verfügung stehen wird.

„Meine Erfahrungen und Eigenschaften nun an dieser Stelle für die Unabhängigen Gewerkschafter:innen einbringen zu dürfen, freut mich sehr. Parteiunabhängige Interessensvertretung die sich konsequent zu einer solidarischen, antidiskriminierenden, emanzipatorischen und auch ökologischen Wertehaltung bekennt, ist jetzt gefragter denn je und sie ist machbar“, meint Marion Polaschek, bisher als stellvertretende. Betriebsratsvorsitzende für das allgemeine Personal an der Universität Wien, als Mitglied der Bundesleitung und Frauenreferentin bei den Unabhängigen Gewerkschafter:innen in der GöD (UGöD) sowie als AUGE/UG Arbeiterkammerrätin in Wien tätig.

„Wir haben gerade im letzten Jahr gesehen, wie schnell die üblichen Konzepte des ungebremsten Wachstums und der Entsolidarisierung an ihre Grenzen stoßen. Dank unseres funktionierenden Sozialstaates, unseres zum Glück noch immer vorbildhaften Arbeitsrechts und unserer noch mehr oder weniger intakten Umwelt haben wir viel abwenden können. Doch wurde uns auch aufgezeigt, wie dünn unsere Reserven sind und wo es dringend Strukturwandel braucht.“

„Der Ansatz der Unabhängigen Gewerkschafter:innen (UG) war immer, dort zu sein, wo es die gröbsten Ungerechtigkeiten gibt – egal was der Mainstream gerade für opportun hält. Das haben meine Vorgänger:innen eindrucksvoll bewiesen und meine aktiven Kolleg:innen leben das in ihren jeweiligen Funktionen jeden einzelnen Tag. Ganz aktuell ist zum Beispiel unser Einsatz gegen atypische und prekäre Arbeitsverhältnisse, vor denen mittlerweile auch gute Ausbildung oder ein Universitätsstudium nicht länger schützen, für eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn und Personalausgleich, für eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, für ein Zusammendenken von Ökonomie, Ökologie und sozialen Aspekten, für die Stärkung von solidarischen sowie demokratischen Strukturen und gegen jede Form der Diskriminierung. Daran werden wir als bewährter Zusammenschluss überparteilicher und parteiunabhängiger Listen im Österreichischen Gewerkschaftsbund, weiterarbeiten“, so Marion Polaschek.

In den Fachgewerkschaften ist die UG als UGöD (in der GöD), als AUGE/UG (in der GPA und PRO-GE), UGPF (GPF), KiV/UG (Younion) und als UGvida in der VIDA vertreten.
Ebenfalls in den Vorstand der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB gewählt, wurden folgende Vertreter:innen: Vera Koller (AUGE/UG), Ursula Eisenmenger-Klug (KIV/UG), Conny Lamm (UGöD), Karin Stanger (AUGE/UG), Sonja Müllner (KIV/UG), Aliki Argyropoulos (UGPF) und Andreas Czipin (UGvida).

„Ich bin sehr motiviert, mich gemeinsam mit diesem starken und breit aufgestellten Vorstandsteam den Aufgaben zu stellen. Wir haben in der UG sehr viel Kompetenz und Expertise in den verschiedensten Bereichen, damit sind wir bestens für die Vertretungsarbeit gerüstet“, meint Marion Polaschek abschließend.

 

In der Krise wichtiger denn je – Hoch lebe der 1.Mai!

 

Ein weiteres Mal steht der 1.Mai, der internationale Kampftag der Arbeiter*innenklasse im Schatten von Corona. In Wien wurde nicht nur der traditionelle Aufmarsch abgesagt, sondern gleich der Lockdown über den 1. Mai hinaus verordnet. In einer Zeit der Krise, in der eine Versammlung der Arbeiter*innen wichtiger wäre denn je, bleibt uns nichts anderes übrig als unsere Forderungen in den digitalen Raum zu verlegen. „Für die Unabhängige GewerkschafterInnen ist es jetzt besonders wichtig über die Verteilung, aber auch die Belastung von Arbeit zu reden. Denn die Corona-Krise ist wie ein Brennglas das soziale und ökonomische Ungleichheit deutlich aufzeigt”, so Vera Koller Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB.

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