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Aussendung Nr. 14, Wien, 9. November 1999

Personalvertretungswahl 24. und 25. November 1999

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Unser Wahlvorschlag für die Personalvertretungswahl 1999 lautet:

Edith WINKLER, VB, geboren 1961, Hochschulsektion, DW 5903

Sandra BAUER, VB, geboren 1975, Kanzlei, DW 6211

Dr. Maria KEPLINGER, Beamtin, geboren 1963, Hochschulsektion, DW 5911

Elisabeth FERENTSCHIK-DOPPLER, VB, geboren 1957, Hochschulsektion, DW 5943

MRätin Dr. Anne Maria SCHRAMM, geboren 1947, Hochschulsektion, DW 7082

MR Dr. Reinhard SCHURAWITZKI, geb. 1945, Sektion für Forschung und Internationales, DW 6314

DI Karin KALCHSCHMID, VB/SV, geboren 1955, IT-Systeme und -Services, DW 7757

OR Johannes RAUNIG, geboren 1953, Präsidialsektion, DW 5156

ORätin Dr. Christina ZIMMERMANN, geb.1952, Sektion für Forschung und Internationales DW 6713

 

Unsere Forderungen und Grundsätze für die künftige Personalvertretungsarbeit lauten:

Verteilungsgerechtigkeit bei Belohnungen, Überstundenleistungen und freiwilligen Sozialleistungen

- Zwischen Beamten ALT und NEU, Vertragsbediensteten ALT und NEU und Ersatzkräften bzw. Karenzvertretungen. (Auch bei freien DienstnehmerInnen sollten diese Leistungen entsprechend berücksichtigt werden.)

Zwischen Frauen und Männern sowie höheren und niedrigeren Verwendungsgruppen.

Sachlichkeit und Transparenz  bei allen Personalentscheidungen und Arbeitsplatzbewertungen

Wir fordern den Abbau von unnötigen Leitungsfunktionen und Hierarchieebenen zugunsten besserer Arbeitsplatzbewertungen von MitarbeiterInnen, denn jede Hierarchieebene bringt Verschlechterungen für die untergeordneten MitarbeiterInnen. Obwohl der Gesetzgeber das Verfahren der Arbeitsplatzbewertung objektiviert hat, wird nach wie vor nicht der Arbeitsplatz, sondern die Person nach Dienstalter, politischem Umfeld, "Beziehungen” oder nach Sympathie bewertet.

Gleicher Zugang zu Informationen für alle

Grundlegende Informationen über das Ressort durch ein Serviceheft des Dienstgebers für Neuzugänge (inkl. Karenzvertretungen, freie Dienstverträge) und RückkehrerInnen aus der Karenz: Geschäftseinteilung, Telefonverzeichnis, Zuständigenliste für Arbeitsplatzausstattung, hausinternes Schulungsangebot, freiwillige Sozialleistungen des Hauses und die Kriterien, diese in Anspruch nehmen zu können, Leistungen des Sozialvereins und sonstige Vergünstigungen.
Regelmäßige Information des Dienststellenausschusses über seine Arbeit.

Abschaffung der Überstundenpauschalen und gegebenenfalls Ersatz durch angeordnete Überstunden

Ein leistungsorientiertes Belohnungssystem für alle

Solange es aber keine anderen Kriterien als Alter und Dienstklasse gibt und keine einforderbare Führungsverantwortung der Vorgesetzten, sind wir für den gleichen  Fixbetrag für alle MitarbeiterInnen.
Unabhängig davon treten wir für die Anwendung des im Vertragsbedienstenreformgesetz  vorgesehenen Leistungsprämiensystems und die Entwicklung  von Vergabekriterien ein.

Gleichbehandlung und Frauenförderung

Unterstützung der Umsetzung des Frauenförderungsplanes auch durch den Dienststellenausschuss
Erstellung einer Broschüre zur Laufbahnplanung für Frauen nach dem Vorbild des Sozialministeriums
Mehr Unterstützung für Frauen und Männer vor, während und nach der Karenz durch gezieltere Beratung auch durch den Dienstgeber

Gleichbehandlung Bediensteter aller Verwendungsgruppen, also auch der Kanzleibediensteten, Sekretärinnen und Handwerker

Gleichwertige Abbildung der Kanzleistellen in der Geschäftseinteilung analog zu den Abteilungen
Einbeziehung der niedrigeren Verwendungsgruppen in die Laufbahnplanung

Aktive Personalentwicklung und Ausbau der Fortbildungsmöglichkeiten

- Erleichterung des hausinternen Arbeitsplatzwechsels, Job-Rotation, ExpertInnenpraktika von Bundesbediensteten bei Wirtschaftsunternehmen

Attraktive Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten für interessierte Bedienstete, Laufbahnplanung und Nachwuchsförderung

 

Das Offene Team, unabhängige Namensliste im BMWV, tritt mit diesen Grundsätzen und Forderungen bereits für eine dritte Funktionsperiode des Dienststellenausschusses an.

Wir halten uns zugute,

wesentlich mehr Transparenz und Sachlichkeit in die Dienststellenausschuss-Arbeit gebracht  und Sie in Aussendungen regelmäßig darüber informiert zu haben,
den Dienstgeber mit unangenehmen Fragen und Themen konfrontiert zu haben (z.B. Arbeitsplatz-bewertungen; Zweifel an der Notwendigkeit neuer Gruppen; Kriterien für Pragmatisierungen; Entscheidungsmöglichkeiten in den Reorganisationsprojekten durch FOCUS und ROSI),
bei Einzelpersonalangelegenheiten insbesondere auch MitarbeiterInnen unterstützt zu haben, die als "schwierige Fälle” gelten: politisch nicht deklariert; Frauen, die in Karenz gehen und auch wieder zurückkehren wollen; Ersatzkräfte mit befristeten Verträgen.

Das Offene Team

Spenden-Konto: P.S.K.Nr. 7000113, Verr.kto. für Spareinlagen, Verwendungszweck 210.537.428, Spb. lautend auf Offenes Team