UGöd aktiv gegen Personaleinsparungspläne der Regierung

Wir haben am 27.2.07 Mails an Kanzler und Vizekanzler/Finanzminister beschlossen und schlagen vor, ähnliche Betriebsrats- oder GBA-Briefe zu mailen, die von der konkreten Arbeitssituation der jeweiligen Dienststelle ausgehen und die für Qualitätssicherung und Reformvorhaben notwendigen zusätzliche Dienstposten + bei Ausgegliederten Budgeterhöhungen zur Abdeckung zusätzlicher Personalaufnahmen – einfordert. Sofortiges Beenden des Aufnahmestopps und keine Nichtnachbesetzungen nach Pensionierungen! Gegen Niedriglohnpolitik (zB Auslagerung von Reinigungsdiensten, Pflegedebatte) Ein cc an die jeweils zuständigen MinisterInnen, an die goed@goed.at und ein bcc bitte an office@ugoed.org

Damit unterstützen wir auf unsere Art den von Koll. Neugebauer und Korecky in den letzten Tagen geäußerten Protest – wir fordern von der GÖD aber mehr, wir wollen öffentlichkeitswirksame Aktionen (Brief der UGöd-Vorsitzenden als Anregung - Anhang 1)

 

UGöd fordert GÖD-Reform als Beitrag zur ÖGB-Reform

Wir haben am 27.2.07 folgenden Briefentwurf beschlossen – z.T. wurden Briefe ähnlichen Inhalts in Betriebsräten (Uni-Bereich ) und Landesleitungen (APS-Salzburg, AHS OÖ) und Bundesleitungen (AHS) beantragt – in den Landes- und Bundesgremien gibt es z.T. FCG-Anträge zur Unterstützung des FCG/ÖAAB-Kurses in Richtung Zweigverein.

Wer den gerade mühsam in Gang gekommenen ÖGB-Reformprozess um die wichtige Auseinandersetzung mit der unsolidarischen Standespolitik der FCGöd (und FSGöd) unterstützen will, könnte ähnliche Anträge im eigenen Bereich stellen (UGöd-Brief an Neugebauer + GÖD). Mailt uns bitte, was dabei herauskommt: Es gibt FSG-KollegInnen, die wie wir keine weitere Stärkung des FCG/ÖAAB-Kurses von Neugebauer, Feiner und Schöls wollen. Die Mehrheitsfraktion werden wir nicht überzeugen, aber wir veranlassen sie mit jedem gestellten Antrag mehr, sich von einer offenen Abspaltung vom „roten“ ÖGB zu distanzieren. Mit Wortmeldungen und Pressearbeit am GÖD-Gewerkschaftstag und beim ÖGB-Kongress ist uns da einiges gelungen.

 

Diskussionsthema Nicht-Rauchen

Die laufende Anti-RaucherInnen-Kampagne hat neben gesundheitlich positiven Folgen auch problematische. Verbote allein sind keine ausreichende Reaktion auf die Probleme, die Suchtabhängige haben bzw. verursachen. Je nach Betriebskultur und räumlichen Gegebenheiten sind die Auswirkungen auf das Betriebsklima unterschiedlich. Die Nichtraucher-Debatte bindet oft viel Energie und lenkt von gewerkschaftlichen Aktivitäten gegen ausufernde Mehrarbeit, Überbelastung und die zunehmende Unsicherheit im öffentlichen Dienst ab. Private Dienstgeber zahlen Prämien fürs Aufgeben der Raucherei (am Arbeitsplatz und im Privatleben). Nichtraucher wie Raucher wollen keinen „gläsernen Menschen“, deren Vorlieben, Krankheiten, Suchtverhalten abgespeichert und relevant für Aufnahme/Kündigung werden könnten.