Gehalts-/Lohnrunde 2008 öffentlicher Dienst:
Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD fordern Mindestbetrag 200€ für alle

Utl.: UGöD fordern 7%, mindestens 200 € Teuerungsabgeltung für BeamtInnen, Vertragsbedienstete und „Ausgegliederte“ - Laufzeit ein Jahr

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen fordern einen solidarischen Gehalts- bzw. Lohnabschluss für alle von der GÖD zu vertretenden KollegInnen - BeamtInnen, Vertragsbedienstete und „ausgegliederte“ ArbeiterInnen und Angestellte .

Angesichts der Teuerung bei Nahrung ( 6,8 Prozent – Jahresvergleich Juni 2008) , Wohnen ( Heizöl 54% - Juni 2008) , Verkehr (+7,3%, Treibstoffpreise +26% - April 08); die alle KollegInnen in gleicher Weise trifft fordern die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD:

> +7% Teuerungsabgeltung (WIFO-Prognose 27.6.2008: +3,5%), Anteil am Wirtschaftswachstum (WIFO-Prognose 27.6.2008: +2,3%) und Ausgleich für Reallohnverluste als Folge der letzten Gehaltsabschlüsse .

> +200€ Mindestbetrag für alle

Einmalzahlungen, die kein fixer Gehaltsbestandteil sind und den „ausgegliederten“ KollegInnen zum Teil vorenthalten werden, lehnen wir ab.

Die derzeitige und die neue Bundesregierung, Bundeskanzler und Finanzminister sollen als Dienstgebervertreter den über 350.000 öffentlich Bedienstete zeigen, dass die Teuerungsabgeltung in ihrem Verantwortungsbereich nicht Wahlkampfrhetorik bleibt.

 

Begründung:

Deutliche Einkommenszuwächse, insbesondere bei niedrigen und mittleren Einkommen sind eine soziale und eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit : Angesichts des für 2009 erwarteten Konjunktureinbruchs (reales BIP lt. WIFO nur mehr +1,4%) ist die Stärkung der rückläufigen Inlandskaufkraft als Konjunkturstütze notwendig.

Der Mindestbetrag 200€ für alle bringt für niedrige Gehaltsgruppen und AnfangsbezüglerInnen spürbare Reallohnzuwächse, für Mindesteinkommen einen Schritt aus der Armutsfalle,

Die Prozentforderung von 7% bringt den besser verdienenden KollegInnen trotz hoher Abzüge netto das Halten der Realeinkommen und darüber hinaus einen leichten Zuwachs, was den Beitrag der öffentlichen Bediensteten zum Wirtschaftswachstum und auch zum erwirtschafteten gesellschaftlichen Reichtum und den in Österreich steigenden Gewinnen zu berücksichtigen versucht.

Die UGöD erwartet vom Verhandlungsausschuss der GÖD als solidarische, offensive Interessensvertretung aller öffentlich Bediensteten die KollegInnen über die konkreten Forderungen und den Verlauf der Verhandlungen zu informieren und für einen erfolgreichen Gehalts- und Lohnabschluss zu mobilisieren – ab 1.1.2009 +7%, mindestens +200€!

Rückfragehinweis:
Reinhart Sellner, UGöd-Vorsitzender ( Reinhart.sellner@blackbox.net )
Ulrike Stein ( ulrike.stein@meduniwien.ac.at )
Gary Fuchsbauer ( fuchsbauer@kreidekreis.net ) 0680 2124358
UGöd-Bundesleitungsmitglieder