10.07.2009

An
Austria Presseagentur

Unabhängige GewerkschafterInnen fordern öffentliche Entschuldigung des Tiroler GÖD-Vorsitzenden

Gerhard Seier, GÖD- und FCG-Spitzenfunktionär der Tiroler Landesorganisation der GÖD, hat den parteiunabhängigen Betriebsratsvorsitzenden der MedUni Innsbruck Martin Tiefenthaler und die frauenpolitisch engagierte Wissenschafterin und Vizerektorin diffamiert und damit dem Ansehen von Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit Schaden zugefügt.


Die Unabhängugen GewerkschafterInnen in der GÖD weisen   das medial geführte Mobbing gegen den im Interesse der KollegInnen initiativen Betriebsrat und GÖD-Gewerkschafter und gegen die Vize-Rektorin Univ. Prof. Dr. Margarethe Hochleitner zurück.

Die UG in der GÖD fordern von Koll. Seier eine öffentliche Entschuldigung und seinen Rücktritt.

In einem dringlichen Schreiben an den GÖD-Vorsitzenden Koll. Neugebauer und das Präsidium der überparteilich organisierten GÖD haben die Unabhängige GewerkschafterInnen eine klärende Stellungnahme der GÖD für den gewählten Betriebsrat und gegen das gewerkschaftsschädigende Verhalten des Tiroler Landesvorsitzenden gefordert.

Freistellungen von BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen und die fortgesetzte Gehaltsleistung durch den jeweiligen Arbeits- oder Dienstgeber sind kein Geheimnis, sondern gesetzlich geregeltes ArbeitnehmerInnen-Recht.

Fraktions- oder parteipolitisch motiviertes öffentliches Anschütten eines parteiunabhängigen Gewerkschafters und Betriebsrates hat in einer Gewerkschaft des überparteilichen ÖGB nichts verloren. Ein Landesvorsitzender, der offensichtlich im Alleingang und ohne Leitungsbeschluss  Fraktions- bzw. Parteipolitik betreibt, ist für diese verantwortungsvolle Gewerkschaftsfunktion ungeeignet.

Glück auf, trotz alledem!
Mit dem Ersuchen um Veröffentlichung

Reinhart Sellner,
Vorsitzender der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD – UG
reinhart.sellner@blackbox.net - 06763437521

Anhang:
1) Tiroler Tageszeitung vom 8.7.09
2) Stellungnahme des Betriebsrates
3) Auszug aus der Homepage der Österreichischen Rektorenkonferenz