1997
Lebenswertes Einkommen für alle ab 60 ...
... und für jene, die gezwungen werden früher
in Pension zu gehen.
Finanzierbarkeit gesichert
Die Regierung und von ihr gut abgesicherte Experten behaupten,
dass die Pensionen nicht mehr finanzierbar wären. Wir sagen: das
stimmt so nicht.
Der Bundeszuschuss ist weit entfernt vom geplanten Drittel und
seit 1970 sind die Kapitalerträge 4x mehr gestiegen als die Nettolöhne.
Die Steuergesetzgebung trägt dem aber nicht Rechnung.
In Zeiten, in denen Maschinenproduktivität und Gewinne (aus Produktion
und Finanz) gewaltig ansteigen, können durch die konsequente Besteuerung
der Gewinne Pensionen gesichert werden!
Daher fordert die UG: Gewinnorientierte Steuern und gewinnorientierte
Arbeitgeberbeiträge für Pensionen
UG für eine soziale Pensionsreform
Wir sind für die Einführung einer existenzsichernden Mindestpension
(etwa 15 000 brutto), auch für jene, die z. B. wegen Hausarbeit
Kindererziehung oder aber auch Arbeitslosigkeit und geringfügiger
Beschäftigung nicht genügend Beitragszeiten erreichen.
Im Staatsdienst sind wir für die schrittweise Anhebung der Anfangsgehälter
bei gleichzeitiger Herabsetzung (Deckelung) der extremen Pensionen.
Die Deckelung soll auch für PolitikerInnen gelten (keine Gehaltspyramidenspiele).
Einheitliches Pensionsrecht für alle
Harmonisierung JA, Nivellierung nach unten NEIN, keine
Verschlechterungen im ASVG!
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