"Mit uns zieht die neue Zeit?"
GewerkschafterInnen und Rot-Grün - zwischen
Hoffnung und Zweifel war das Thema einer Diskussionsveranstaltung
am Dienstag, 5. November 2002.

- Rudolf Hundstorfer, Vorsitzender der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten,
Wien
- Robert Wurm, Vorsitzender des Zentralbetriebsrates, Postbus AG
- Klaudia Paiha, Moderation
- Renate Partei, Betriebsrätin, Umweltberatung Niederösterreich
- Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen
(von links nach rechts).
"Zwischen Hoffnung und Zweifel" war der Untertitel der
Veranstaltung, dem sich die DiskutantInnen und das Publikum anschlossen.

So warnte Karl Öllinger davor, Rot-Grün als "Wunderwuzzi"-Projekt
zu sehen, während sich Robert Wurm "Grün-Rot"
wünschte und die Grünen als "Gewissen" bezeichnete.

Eine ganze Palette an inhaltlichen Forderungen, von der Wiedereinführung
des Frauenministeriums bis zum Nein zu den Abfangjägern präsentierte
Renate Partei. Gewisse Sympathien zeigte Rudolf Hundstorfer für
das "Experiment" und verwies auf die Erfahrungen in "seiner"
Gewerkschaft mit unabhängigen Gruppen. Dies sei innerhalb des
ÖGB allerdings eine Minderheitenposition.

Aus dem Publikum kam viel Unglauben an die Wandelbarkeit der SPÖ,
der vor allem durch das persönliche Erleben vieler FSG-Funktionäre
genährt wird. Aber auch die Grünen mußten Kritik
für ihre Sozialpolitische Diffusheit einstecken.
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