|
Ausgliederung und Privatisierung:
Der Wahnsinn blüht!
Der Überblick ist längst verloren gegangen.
So viel wurde in den letzten Jahren ausgegliedert. In privaten Konzernen
ebenso wie beim Bund und in Gemeinden. Der vorherrschenden neoliberalen
Ideologie folgend. Und getrieben von vermeintlichen oder tatsächlichen
Budgetproblemen. Von Synergieeffekten ist da die Rede. Von Einsparungspotentialen
und besserem Service für die Bevölkerung.
Die Wirklichkeit schaut anders aus. "Privatisierte"
öffentliche Leistungen sind oft deutlich teurer. Von den angepriesenen
Synergien ist selten etwas zu merken. Und statt besserem Service
gibt´s massive Verschlechterungen für die Beschäftigten
und Maßnahmen zum gezielten Abbau des Sozialstaates.
ÖBB, Bundesrechenzentrum, Post, Krankenhäuser,
Wiener Stadtwerke - all das und noch mehr ist bereits gelaufen.
Jetzt stehen in Wien weite Teile des Sozialwesens und der ambulanten
Altenbetreuung auf der Ausgliederungstagesordnung. Mit aktiver Duldung
der Gewerkschaftsführung. Und Hinweis darauf, dass eh´
alles im Eigentum der Stadt bleibe und an Privatisierung nicht gedacht
sei.
Ein Heftschwerpunkt hat sich angeboten: "Privatisierung
mit Wiener Schmäh". "Sozialcrash in Wien", "AK: Schweigen im
Wienerwald", "Schöne neue Klinikwelt" und "Öffentliche
Leistungen als Utopie" sind einige Titel daraus. Und im nächsten
Heft folgen weitere, unter anderem Ergebnisse aus einem UG-Seminar
zu Privatisierung und Ausgliederung...
AK: Schweigen im Wienerwalde
Die Spatzen pfeifens inzwischen von den Dächern:
es ist was faul im rot regierten Staate Wien. Von
Markus Koza.
Privatisierung mit Wiener
Schmäh
Am 1.1.2004 soll es nach den Plänen der absolut
regierenden Wiener SPÖ eine neue Welle von Privatisierungen
im Sozial- und Gesundheitsbereich geben. Von
Thomas Kerschbaum.
Sozialcrash in Wien
Welche Sparmaßnahmen "Sozial"stadträtin Grete
Laska im Sozialbereich plante, warum ihr das im ersten Anlauf
nicht gelungen ist und warum zu befürchten ist, dass der
Horror noch nicht vom Tisch ist. Von Susanne
Jerusalem.
Schliessung der Lehrlingsbüchereien
Rede bei der Protestlesung vor dem Wiener Rathaus. Von Wolfgang Kauders.
Steiermark: Schöne neue
Klinikwelt
Die Steirischen Krankenhäuser sollen künftig
Geld verdienen. Von Ilse Löwe-Vogl.
Öffentliche Leistungen als Utopie?
GATS und Grünbuch haben dank großer Anstrengungen
von Gewerkschaften und NROs die öffentliche Aufmerksamkeit
errungen. Von Richard Koller.
Ministerielle Panzerknacker
Die "Panzerknacker" waren am 23. September vor dem Finanzministerium
unter-wegs. Sie schlichen herum, stahlen von den Pensio-nistInnen
und warfen ihre Beute dem Finanzminister in den Rachen. Von
Klaudia Paiha.
"Durchtauchen geht sich nicht aus"
Interview mit einem Zentralbetriebsrat der Postbus AG.
Eisenbahner: Privilegienritter
Alle diejenigen, die sich heimlich oder offen die Hände
reiben, dass es den EisenbahnerInnen endlich an den Kragen geht,
werden die nächsten sein. Von Anton
Hedenig.
ÖGB - Was nun?
Vor dem ÖGB-Bundeskongress.
Pflegeheim: Atemlos
Bei dem Umgang, den die Verantwortlichen mit dem derzeitigen
Skandal im Pflegeheim pflegen, bleibt mir die Luft weg. Von
Lisa Langbein.
Pflegeskandal: Schöner Lügen
AAAUUUUAAAAA!!!!! Schreit die Basis!! Aber keine(r) hat
es gehört! Von Erika Czeskleba.
Kolumbien: Ein Bein im Grab
Kolumbien ist mit Abstand jenes Land der Welt, in dem am
meisten Menschen wegen ihrer gewerkschaftlichen Aktivitäten
ermordet, entführt, bedroht und auch verhaftet werden. Von
Werner Hörtner.
|