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Wer aber ist die Gewerkschaft? Wir sind Gewerkschaft!
GÖD oder nicht GÖD?
Den Konflikt von KollegInnen, GBAs, Komitees
und UBG mit der Gewerkschaftsführung in die Gremien tragen
- und an den Schulen, in den Komitees und mit der UBG aktiv gegen
Budgetbegleitgesetz und "LDG-neu"!
Von Reinhart Sellner.
Der Konflikt "Basis - Gewerkschaftsführung"
ist keine aus fraktions- oder parteipolitischen Gründen aufgestellte
Behauptung, sondern real. Sichtbar und damit objektiv nachvollziehbar
wurde er in der neben der Gewerkschaft entstandenen, die Bundessektionsleitung
zum Handeln auffordernden Protestbewegung gegen Paragraph 61 und
Paragraph 4: Resolutionen von Schulen, Boykottbeschlüsse, es
kam zu aktionsorientierten überparteilichen Zusammenschlüsse
von Gewerkschaftlichen- (GBA) und Dienststellenausschuß-VertreterInnen
im Aktionskomitee Henriettenplatz in Wien und in der Plattform für
Bildungsqualität der AHS und BMHS in der Steiermark. Das "Lehrerforum"
wurde als eigenständiges Informations- und Kommunikationsforum
ins Netz gestellt. Damit war das FCG-Informationsmonopol über
Bundessektions-Leitung (BSL) beziehungsweise GÖD-Rundschreiben
und der BSL- beziehungsweise GÖD-Zeitungen aufgebrochen und
die Selbstorganisation für aktive KollegInnen wesentlich erleichtert.
Mit dem Bekanntwerden der bereits ausverhandelten Pläne der
dann doch nicht zustandegekommenen SPÖVP-Regierung und erst
recht mit der Veröffentlichung der FPÖVP-Regierungspläne
lebte dieser Protest auf. GBAs, DAs und Konferenzen aller Schultypen,
bezirksweise Vernetzungen und landesweite Zusammenschlüsse,
in denen MandatarInnen der UG und der FSG, aber auch fraktionslose
GBA- und DA-VertreterInnen mitarbeiteten, forderten von der Gewerkschaft
Streikmaßnahmen als notwendiges Mittel in diesem Arbeitskampf
gegen den Dienstgeber FPÖVP-Regierung. Die Plattform "Gemeinsam
sind wir stark" mobilisierte in Vorarlberg am 28. März über
viertausend oder achtzig Prozent aller LehrerInnen des Bundeslandes
gegen Budgetbegleitgesetz 2000 und LandeslehrerInnen-Dienstgesetz
(LDG-neu), in Oberösterreich organisierte "Bildung kostet",
in Wien der "Henriettenplatz" vernetzte Aktivitäten und Kundgebungen
vor der GÖD. Dazu kamen wieder Resolutionen und Presseaussendungen
von GBAs, Dienststellenversammlungen und Konferenzen.
Viele der aktiv gewordenen KollegInnen sehen in den neben und unabhängig
von den Bundessektionsleitungen und von der GÖD entstandenen
Basis-Initiativen eine Möglichkeit, die FCG-dominierten Gewerkschaftsführungen
unter Druck zu setzen, und immer mehr auch eine alternative Möglichkeit,
koordiniertes, vernetztes Vorgehen zur Vertretung der LehrerInnen-Interessen
zu erreichen. Die oppositionelle, als Fraktion von der GÖD
bisher nicht anerkannte UG und oppositionelle FSG-KollegInnen in
den BSL versuchen, die Kritik an der abwartenden, Regierungsinteressen
vor die der KollegInnen stellende Politik der FCG-Vorsitzenden und
die Forderung nach Zusammenarbeit der Gewerkschaft mit den KollegInnen
"unten" in die Gremien zu tragen. Statt einstimmiger Beschlüsse
in den Gewerkschaftsleitungen ist zunehmend Opposition angesagt.
In Vorarlberg, wo die GÖD sechsundzwanzig Prozent der LehrerInnen
organisiert, während die Plattform achtzig Prozent zum Feldkircher
LehrerInnentag gegen das Budgetbegleitgesetz (BBG) und LDG-neu mobilisiert,
hat die Opposition zur FCG-geführten GÖD-Zentrale und
zu den Bundessektionsleitungen Mitte Mai 2001 zur Gründung
einer Unabhängigen Bildungsgewerkschaft geführt - empörte
Antwort auf die Versuche der GÖD, einen landesweiten Streik
aller LehrerInnensektionen vom 11. April (Streikantrag der erweiterten
GÖD-LandesleitungVorarlberg) bis in die Ferien zu verschleppen.
FCG-GÖD: Vorfeldorganisation der ÖVP
Die FCG-Mehrheit in den Führungsgremien der GÖD wie in
denen der LehrerInnensektionen arbeitet objektiv der FPÖVP-Regierung
beziehungsweise den EU-Kapitalgruppen, die neoliberalen Umbau mit
aller Härte betreiben, in die Hände. Die FCG-Mehrheit
assistiert der Wende-Regierung bei der Umsetzung von "Strukturmaßnahmen",
die nicht auf Verbesserung öffentlicher Dienste im Interesse
der Bevölkerung und im Interesse der öffentlich Bediensteten
abzielen, sondern auf den betriebswirtschaftlichen Umbau von Staat
und Gesellschaft, auf eine unsoziale Budgetsanierung, die den massenhaften
Verlust gesicherter Vollarbeitsplätze, Deregulierung, unbezahlte
Mehrarbeit und Einkommensverluste der großen Mehrheit der
Bevölkerung in Kauf nimmt.
Der Gehaltsabschluss 2000 mit dem Zusatzabkommen über den
Abbau von 14.000 Dienstposten im öffentlichen Dienst, über
fortgesetzte Ausgliederungen und Privatisierungen hat das Budgetbegleitgesetz
vom Dezember 2000 samt "LehrerInnenpaket" vorbereitet. Die 1999
vom Vorsitzenden Neugebauer paktierte Standortpartnerschaft der
GÖD mit der Bundeswirtschaftskammer hat bereits vorher, unter
einer SPÖVP-Regierung, deutlich gemacht, mit wem die FCG-Führung
der GÖD den Schulterschluss sucht. GÖD wie ÖGB haben
es 2000 unterlassen, ihre Mitglieder gegen die Anhebung des Pensionsalters
zu mobilisieren. GÖD-Vorsitzender Neugebauer spielte dabei
wortradikal und hemdsärmelig eine entscheidende Rolle, denn
er errang im Frühjahr 2000 im Alleingang für die GÖD
einen von den Medien ausgestellten "Sieg" gegen die Vizekanzlerin,
mit dem er sich vom Parteifreund Bundeskanzler bis in die Urlaubszeit
hinein Scheinverhandlungen zur Beamtenpension zusagen ließ.
Was im April, Mai noch nach einem ÖGB- und GÖD-geführten
Arbeitskampf für die Interessen von ASVG- und Beamtenpensionisten
ausgesehen hatte, war damit vom Tisch und zu Ferienbeginn "ausgesessen".
FCG-ARGE-LehrerInnen
Die FCG-Mehrheiten in den LehrerInnensektionen der GÖD haben
ihren Beitrag zur Auslieferung von Dienstnehmer-Interessen auf differenzierte
Art geleistet: Die "ARGE LehrerInnen" in der GÖD, deren Vorsitz
BMHS-Vorsitzender Skala innehat, wurde durch Nicht-Einberufung lahmgelegt,
um das Auseinanderdividieren der LehrerInnen der verschiedenen Schultypen
in recht unterschiedlich aufeinander abgestimmten FCG-Alleingängen
von Helm/Riegler, Skala und Jantschitsch zu ermöglichen.
FCG-BMHS
BMHS-Vorsitzender Skala steht für das Herausnehmen der Klassenvorstands-
und Kustodiatsarbeit aus den Lehrverpflichtungen und damit zur Streichung
von Dienstposten und für eine unbezahlte Vertretungsstunde
pro Woche - UG- und FSG-VertreterInnen in der Bundessektionsleitung,
die Information der Kolleginnen und Kampfmaßnahmen einforderten,
wurden ignoriert. Ebenso die Proteste aus Schulen und ebenso der
Streikbeschluss der Vorarlberger Landessektion. Eine Frühpensionsregelung
mit Auszahlung von Anteilen der Dienstalterszulage, der das BMföL
bis dato die Zustimmung verweigert, dazu "Quasi-Vollbeschäftigung"
und der Abbau von an BMHS gegebenen Überstunden sollen Kündigungen
verhindern.
FCG-APS
Der Vorsitzende der "Allgemeinbildenden Pflichtschulen" (APS),
Helm, und sein Nachfolger Riegler konnten den FSG-Vorsitzendenstellvertreter
Modricky für die Kürzungen des BBG in Form eines neuen
LandeslehrerInnendienstrechtes gewinnen. Kernstück dieser Gewerkschafts-Erfindung
ist neben der Arbeitszeiterhöhung für KV und KustodInnen
und dem Gratissupplieren das Streichen der in die Wochenarbeitszeit
einrechenbaren Korrektur-Abschlagstunden. Um Kritik an diesem BBG-konformen
neuen Dienstrecht ins Leere laufen zu lassen, wurde eine Propagandakampagne
für dieses Jahresarbeitzeitmodell organisiert und eine Abstimmung
abgehalten, in der die Ablehnung der von den LehrerInnen zu tragenden
Belastungen durch BBG beziehungsweise LDG-neu nicht vorgesehen war.
Da die UG-Minderheit in der BSL ebenso wie Basis-Funktionäre
der FSG über das Helm-Modell ohne Powerpoint-Behübschung
informierten und in Vernetzung mit den AHS- und BMHS-Kolleginnen
der Komitees in Wien, Oberösterreich und Vorarlberg eine aktive
Gegenöffentlichkeit schufen, wurde die Abstimmung nicht zu
dem von Helm, Riegler und Modricky erwarteten Erfolg. Gegenstimmen
wurden nicht gewertet, und die Folgen dieser antidemokratischen
Haltung - der Streikbeschluss der Landessektion Vorarlberg und die
Proteste in Wien, Oberösterreich und anderen Bundesländern
- werden ignoriert. GÖD-Austritte und die Gründung der
Unabhängigen Vorarlberger Bildungsgewerkschaft werden von der
FCG-Führung bis dato ignoriert.
FCG-AHS
AHS-Vorsitzender Jantschitsch ging einen anderen, wie er selbst
meint, "verhaltensoriginellen" Weg. Als einzige GÖD-Sektion
hatte die AHS Ende 2000 Gewerkschaftswahlen anberaumt. In Wien verstärkte
der bis Dezember vor allem von AHS-VertreterInnen getragene, von
den Medien wahrgenommene Widerstand des Aktionskomitees Henriettenplatz
gegen das geplante Budgetbegleitgesetz den Druck auf die Bundessektionsleitung.
Eine AHS-Umfrage über die Streikbereitschaft brachte ein eindeutiges
Votum für Kampfmaßnahmen und es folgte der eintägige
Warnstreik am 5. Dezember 2000. Allerdings stellten Jantschitsch
und die FCG entgegen den Vorstellungen der KollegInnen nicht die
Rücknahme des BBG (KV, Kustodiat, Gratissupplierung) als die
zentrale Forderung heraus, sondern eine Anstellungsgarantie für
die bereits im Dienst stehenden LehrerInnen. Statt Rücknahme
der Arbeitszeiterhöhung des BBG wollte man sich wie Skalas
BMHS-Sektion mit Frühpensionsanreizen, Vorruhestandsmodell
und "Quasi-Vollbeschäftigung" zufrieden geben.
Der Streiktag wurde an vielen Schulen zur Information der KollegInnen,
für Öffentlichkeitsarbeit (SchülerInnen, Eltern,
Bezirks-Öffentlichkeit, Presse-Aussendungen) genützt,
bisher konkurrenzierende Standorte vernetzten sich, Boykottbeschlüsse
für 2001/02 wurden gefasst und ein bisher nicht gewohnter Austausch
mit Volks-, Hauptschulen und Polys begann. In der BSL war es der
FCG mit diesem, wie sich herausstellte, folgenlosen Warnstreik (einer
im Vergleich zum Vorgehen der anderen LehrerInnensektionen radikalen
Maßnahme) gelungen, die Minderheit in der BSL - den langjährigen
Koalitionspartner FSG und den UG-Vertreter - zu einstimmigen Beschlüssen
und damit noch einmal auf FCG-Linie zu bringen.
Dann war Pause. Bis Ende März ging die BSL auf Tauchstation
und der Bundessektionstag Ende März wurde vorbereitet. Die
Initiative im Arbeitkampf gegen das BBG blieb weiter bei den Komitees
- "Henriettenplatz" (Wien), "Bildung kostet" (Oberösterreich),
"Steirisches Komitee für Bildungsqualität", "Spittaler
Plattform" (Kärnten), "Gemeinsam sind wir stark" (Vorarlberg).
Die Zusammenarbeit von aktiven KollegInnen aller Schultypen verstärkte
sich, die Forderungen nach einem mehrtägigen oder unbefristeten
Streik wurden immer ungeduldiger erhoben - trotz einer von der FCG
an vielen Schulen beförderten gegenläufigen, resignativ-fatalistischen
Tendenz.
In Vorarlberg musste die AHS-Landessektion angesichts der immer
stärker werdenden Protestbewegung außerhalb der Gewerkschaftsstrukturen
handeln, und sie fasste wie die anderen LehrerInnen-Sektionen einen
Landes-Streikbeschluss, in Feldkirch wurde eine große Protestversammlung
gegen BBG und LDG-neu von allen Sektionen und Fraktionen vorbereitet.
UG und auch FSG rechneten mit einem kämpferischen Bundessektionstag
am 26. und 27. März. Daraus wurde aber dank geschicktem FCG-Timing
nichts. Streik- oder auch nur Boykottbeschlüsse konnten am
Bundessektionstag nicht gefasst und brauchten von der FCG-Mehrheit
auch nicht abgelehnt werden, denn die Mehrheitsfraktion hatte vorsorglich
und kurzfristig eine neuerliche Umfrage über Kampfmaßnahmen
vorbereitet und in einer für 19. März angesetzten "verkleinerten"
BSL (eigentlich: Antragsprüfungskommission für den Bundessektionstag)
von den überraschten MinderheitenvertreterInnen bestätigen
lassen.
Es gab keine Gegenstimme, lediglich wegen der Nichtaufnahme der
Frage nach einem alleinigen Streik der AHS gab es zu diesem Punkt
zwei Enthaltungen (UG, FSG). Die Befragung mit hohen Quoren (alle
Nicht-TeilnehmerInnen als Gegenstimmen gewertet) wurde für
die Zeit des Bundessektionstages angesetzt, Auszählung nach
dem 2. April, und damit war der Bundessektionstag in der Streikfrage
handlungsunfähig. Am 6. April teilte Jantschitsch aufgrund
des vorläufigen Endergebnisses der APA mit, dass von der Gewerkschaft
für das kommende Schuljahr kein unbefristeter Streik (Stand
nur als gemeinsamer Streik mit Skala und/oder Helm, die keinesfalls
streiken wollen, zur Wahl) und auch kein Boykott von Sport-, Projekt-
oder Sprachwochen ausgerufen wird.
FCG-GÖD
Zurück zur GÖD: Am 11. April hatte der erweiterte Landesvorstand
Vorarlberg der GÖD ohne Gegenstimme die Unterstützung
des von APS, AHS, BMHS, Berufs- und Landwirtschaftsschulen beschlossenen
landesweiten Streiks gegen BBG und LDG-neu beschlossen und leitet
diesen Streikbeschluss an das GÖD-Präsidium zwecks Genehmigung
weiter.
GÖD-Vorsitzender Neugebauer ließ daraufhin über
die Medien ausrichten, das Präsidium der GÖD, also die
FCG-Mehrheit im Präsidium, werde nur zustimmen, wenn auch die
entsprechenden Bundessektionsleitungen den Vorarlberger Streikbeschluss
mittragen. Also würde es, aufgrund der FCG-Mehrheiten in den
Sektionen und im Präsidium keinen von der GÖD anerkannten
Streik in Vorarlberg geben. Die FCG-Mehrheit in der BSL 14 BMHS
stimmt nicht zu, APS-Vorsitzender Helm bzw. sein Nochfolger Riegler
(FCG) und der FSG-Vize Modricky wollen keinem Streik gegen "ihr"
LDG-neu, und die BSL-AHS lehnte am 20. April einen von der FSG mitgetragenen
Antrag der UG zur Unterstützung der VorarlbergerInnen ab.
Was tun?
Geschlossenes Vorgehen der Gewerkschaft ist kein Wert an sich.
Wenn Ziele und Vorgangsweise nicht gemeinsam, argumentativ und mit
dem Ziel der Verbesserung von Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit- und
Besoldungsregelungen entwickelt, sondern von der FCG-Mehrheit entsprechend
den Regierungsvorgaben im Sinn einer möglichst reibungslosen
Anpassung an sich verschlechternde Rahmenbedingungen durchgezogen
werden, dann nützt diese Geschlossenheit dem Dienstgeber und
schwächt den Widerstand gegen die derzeit vorherrschende unsoziale,
der Profitlogik der Kapitalmärkte folgende Politik in- und
außerhalb der Gewerkschaft. Der Beschluss der Vorarlberger
Plattform, aus Anlass der Organisation ihres von der GÖD aller
Voraussicht nach nicht genehmigten Streiks, als "Streikkomitee"
eine "Unabhängige Bildungsgewerkschaft" (UBG) zu gründen,
war nach allen Erfahrungen mit den Bundesgremien der GÖD mehr
als verständlich.
Die neben der Gewerkschaft entstandenen Netzwerke gewerkschaftlich
aktiver Schulen planen bundesweit (seit 31. März gibt es "Gemeinsam
sind wir stark" auch als gesamtösterreichische Vernetzung)
koordinierte Solidaritätsaktionen mit den VorarlbergerInnen,
gedacht ist an die Sammlung für einen Streikfonds und autonom
beschlossene Maßnahmen gegen BBG und LDG-neu - und damit auch
gegen die Gewerkschaft, die zur Zeit nicht ihre ist, sondern die
von FCG/ÖAAB/ÖVP-Funktionären.
Demokratische Wahlen der Bundessektionsleitungen sind überfällig.
Darauf und auf eine endlich aktive GÖD-Interessenspolitik wollen
viele nicht mehr warten. Mit der Gründung der Unabhängigen
Bildungsgewerkschaft, partei- und fraktionsunabhängig und alle
Schultypen zusammenführend, haben die Vorarlberger KollegInnen
die seit Jahren versprochene ÖGB- und GÖD-Reform selber
gemacht. Mitglieder werden bundesweit geworben, Doppelmitgliedschaft
UBG und GÖD ist möglich. Das Statut ist eingereicht, mit
dem Aufbau von Strukturen wird eben begonnen. Vor allem geht es
aber um die Organisation der in Vorarlberg mit überwältigenden
Mehrheiten beschlossenen Kampfmaßnahmen gegen BBG und LDG-neu.
Landesweiter Streik und - weil hier die Basiskomitees und auch viele
Gewerkschaftliche Betriebsausschüsse, sogar Landessektionsleitungen
der GÖD aktiv sind - möglichst bundesweite Einstellung
der mehrtägigen Schulveranstaltungen im kommenden Schuljahr.
Für GewerkschafterInnen in Landes- oder Bundesleitungen der
GÖD, die in Opposition zum Kurs der FCG und dem dieser Regierung
stehen, gilt es auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen, den Konflikt
Basis-FCG-Leitungen in die Gremien zu tragen, dort auszutragen und
die Zusammenarbeit mit den Komitees, Plattformen und auch mit den
SprecherInnen der UBG einzufordern.
Gemeinsam sind wir stark!
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