Vera Koller zur neuen Vorsitzenden der drittgrößten Fraktion im ÖGB, der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) gewählt

 

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich und höhere Bruttogehälter, um das hohe Risiko der Armutsgefährdung bei Frauen zu bekämpfen

Vera Koller ist am vergangenen Samstag auf der Konferenz der drittgrößten Fraktion im ÖGB, der Unabhängigen GewerkschafterInnen, zur neuen geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt worden.

"Frauen sind einem hohen Risiko von Armutsgefährdung ausgesetzt. Dieses Risiko zu beseitigen ist einer der großen Herausforderungen der Gewerkschaft", so Koller. Eine "Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, höhere Bruttogehälter und eine bessere Vordienstzeitenanrechnung in Branchen mit hohem Frauenanteil, sind dafür die geeigneten Maßnahmen."

Neu gewählter UG-Vorstand

Die "Unabhängigen GewerkschafterInnen" (UG) verstehen sich als Zusammenschluss überparteilicher und parteiunabhängiger Listen im Österreichischen Gewerkschaftsbund. Teilorganisationen der UG in den Fachgewerkschaften sind die AUGE/UG (in den Fachgewerkschaften GPA-djp und PRO-GE), die UGöD (in der GöD), UGPF (GPF), KiV/UG (Younion) und der UGvida in der Fachgewerkschaft VIDA.

 Neben Vera Koller (AUGE/UG) wurden in den Vorstand der Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB, Beate Neunteufel-Zechner (UGöD), Ursula Eisenmenger-Klug (KIV/UG), Conny Lamm (UGöD), Klaudia Paiha (AUGE/UG), Sonja Müllner (KIV/UG), Heimo Eberhart (UGPF) und Andreas Czipin (UGvida) gewählt.

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im neu gewählten Vorstand der Unabhängigen GewerkschafterInnen. Mit einem vielfältigen, engagiertem Team aus den unterschiedlichsten Bereichen und drei Frauen an der Spitze setzen wir ein starkes alternatives Zeichen im ÖGB", so Koller abschließend.