| |
Presseinformation, Salzburg, 4. Juni 2002
AK-Studie über Wirtschaftsförderung bestätigt Grüne Kritik Grüne Landtagsfraktion
und Grüne Gewerkschaft fordern Landesregierung zur Offenlegung der Förderungen
auf.
"Wo bleibt die oft zitierte Treffsicherheit bei der Wirtschaftsförderung?"
Grünen-Chef Schwaighofer: "Schluss mit geheimen Millionengeschenken
unter dem Deckmantel des Datenschutzes!". AUGE-Vorsitzender Müllner: "Wo bleibt
die oft zitierte Treffsicherheit bei der Wirtschaftsförderung?"
Salzburgs Grüne fühlen sich durch die heute, Dienstag, von der Arbeiterkammer
präsentierte Studie in ihrer jahrelangen Kritik an der undurchsichtigen Wirtschaftsförderung
des Landes voll und ganz bestätigt. Sowohl der Grüne Landessprecher Labg. Cyriak
Schwaighofer als Robert Müllner, Arbeiterkammer-Rat und Vorsitzender der Alternativen
und Grünen GewerkschafterInnen (AUGE), fordern von der Landesregierung "die
völlige Offenlegung der verschiedenen Förderinstrumentarien".
"Angesichts immer knapper werdender Budgets ist es ein untragbarer Zustand,
dass die Wirtschaftsförderung von der Landesregierung immer noch wie eine geheime
Kommandosache gehandhabt wird. Jahr für Jahr werden hinter verschlossenen Türen
zig Millionen Euro über den Tisch geschoben, ohne dass der Landtag die Chance
hat, die Berechtigung dieser Förderungen zu kontrollieren. Diese völlig willkürliche
und intransparente Geldverschenkerei gehört endlich abgestellt", kritisiert
Labg. Cyriak Schwaighofer, Landessprecher der Grünen, die Fördergebarung der
Landesregierung.
Für die Grüne Gewerkschaft, auf deren Betreiben die AK-Studie zu Stande kam,
zeigt die Untersuchung, wie sehr die Regierung bei der Mittelvergabe mit zweierlei
Maß misst: "Bei den Sozialausgaben wird ständig von Treffsicherheit geredet
und mit diesem Argument auch kräftig an der Schraube gedreht. Bei der Wirtschaftsförderung
ist diese Treffsicherheit plötzlich ohne Bedeutung: Egal, ob ein Betrieb in
seinem Förderansuchen lügt oder ohnehin schon kurz vor der Pleite steht, egal
wie die Qualität der Arbeitsplätze aussieht, es fließen die Subventionen. Für
jeden Arbeitnehmer ist diese Vorgangsweise ein Schlag ins Gesicht!", kritisiert
der Grüne Gewerkschafter Müllner.
Für Rückfragen: Labg. Cyriak Schwaighofer Landessprecher der
Grünen (0664 / 3208234)
und
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/UG-Salzburg
c/o Robert Müllner, Samstraße
30, 5023 Salzburg, Tel: (0662) 66 15 95
|
|